Daniel Blake

von yoktomedia.eu

Technik: Px4 Storm

Einleitung

Pistolenhersteller gibt es wie Sand am Meer – natürlich nur gefühlt. Fabbrica D’ Armi Pietro Beretta S.p.A. (kurz Beretta) ist ein italienischer Waffenhersteller und exzistiert seit 1526. Berühmt ist Beretta für die 92FS, auch als M9 bekannt (die Standardpistole der US Army). Des Weiteren war Beretta stark an der Entwicklung der M1 Garand Gewehre im Zweiten Weltkrieg und später am M14 beteiligt. Heute widmen wir uns der Px4 Storm, eine seit 2004 gebauten Pistole:

Varianten

Die Px4 Storm wird in vier Varianten angeboten: Typ F (Single und Double Action, eine Sicherung des Hammers, Sicherungshebel); Typ C (Single Action, keine Sicherung des Hammers und kein Sicherungshebel); Typ D (Double Action, keine Sicherung des Hammers und kein Sicherungshebel) und Typ G (Single und Double Action, eine Sicherung des Hammers, kein Sicherungshebel). Des Weiteren wird noch die Px4 Storm Subcompact (Px4sc) gefertigt, die laut Beretta die am weitesten fortgeschrittene Sub-Handwaffe ist. Diese Waffe ist besonders klein und leicht. Weiterhin wurde eine Special Duty (Px4 Storm SD) Version angekündigt, die dann .45 ACP (11,43 mm) verschießen und einen Schalldämpfer tragen kann.

Aufbau der Px4

Die Px4 Storm besitzt wesentliche Elemete der Beretta 8000-Serie und der M9/92/96-Serie. Sie besteht aus leichtem Polymer mit Stahlteilen, einem modularen Abzug, eine Picatinny-Schiene unter der Rohrmündung und austauschbare Griffschalen. Viele Teile der Waffe (z. B. Abzug, Magazin-Entriegler usw) können ausgetauscht werden gegen beispielsweise größere Versionen. Dadurch ist die Waffe exzellent an den persönlichen Gebrauch anpassbar. Die Px4 Storm ist also an sich eine aus den traditionellen Beretta-Waffen hervorgegangene Pistole, die sich durch starke Anpassbarkeit und neue Elemente auszeichnet.

Technische Daten

Die Pistole verschießt 9×19mm bzw. .45 ACP. Die Magazine sind in den Größen 10, 14, 17 oder 20 Patronen erhältlich. Die Waffe ist 192 mm lang und wiegt 785 Gramm.

Einsatzländer

Die beiden größten Abnehmer sind Kanada und die Vereinigten Staaten. In beiden Ländern ist die Waffe sehr als Polizeiwaffe beliebt.

Fazit

Die Px4 Storm ist eine Pistole, bei der sehr viel Wert auf die Anpassbarkeit und ein leichtes sowie kleines Design gelegt wurde – mit Erfolg.

22. März 2009 Verfasst von Blake | 2009, Technology | , , , | Noch keine Kommentare

Technik: Präzisionsgewehr DSR 1

Einleitung

Nicht nur Heckler und Koch stellen Waffen her -  es gibt auch diverse andere deutsche Waffenhersteller. Eine Waffe wollen wir heute „unter die Lupe nehmen“: die Defense Sniper Rifle 1.

 Die DSR 1 ist „Das fortschrittlichste und technologisch am weitesten entwickelte taktische Präzisionsgewehr der Welt.“

Hersteller und Nutzer

Ingolf Reuter ist der Designer dieser Waffe, die bis 2004 von AMP Technical Services produziert wurde. Sie wird momentan aber durch die DSR precision GmbH aus Alpirsbach hergestellt. Bekanntester Nutzer der Waffe dürfte die GSG 9 sein, daneben wird die Waffe noch von Estland (Polizei), Luxemburg (Polizei), Malaysia (Spezialeinheit) und Spanien (Spezialeinheit) genutzt.

Technische Daten und Besonderheiten

Das DSR 1 verschießt 7,62×51mm Munition, wobei das Magazin 4-5 Schuss beinhaltet. Es wiegt 5,9 kg und ist 99 cm lang. Die effektive Reichweite liegt bei 800 m (bis 1400 m, je nach Variante). Die Waffe ist im Bullpup-Design gebaut, das bedeutet, dass sich Magazin und Patronenlager hinter dem Griffstück befinden. Dadurch ist die Waffe wesentlich kompakter, hat somit weniger Gewicht, ist beweglicher und hat eine höhere Reichweite – in manchen Fällen wird sie sogar tödlicher. Weiterhin befindet sich ein Ersatzmagazin direkt an der Waffe (zwischen Griffstück und Zweibein erkennbar) und die Waffe hängt im Zweibein und steht nicht auf diesem. Die DSR 1 verfügt über eine modifizierte und lange Picatinny-Schiene, die die Befestigung von Zieleinrichtungen und Nachsichtadaptern möglich macht. Es wird ein niedriger Schallpegel erreicht und die Waffe ist modular, kann in der DSR 50-Version auch 12,7×99mm verschießen.

Baugruppen

(1): Rohr, Verschluss und System; (2) Rohrmantel mit Handauflage; (3) Griffstück mit Ersatzmagazinhalterung; (4) Schulterstütze; (5) Magazin; (6) Zweibein; (7) Zielfernrohr mit Halterung für Picatinny-Schiene

Fazit

Die DSR 1 ist eine deutlich fortschrittliche Waffe. Zahlreiche Elemente, wie beispielsweise die im Zweibein hängende Waffe, das Bullpup-Design, usw., zeigen deutliche Unterschiede zu den meisten ähnlichen Waffen. DSR precision behauptet selber, die DSR 1 sei “das fortschrittlichste und technologisch am weitesten entwickelte taktische Präzisionsgewehr der Welt“ – das stimmt.

14. März 2009 Verfasst von Blake | 2009, Technology | , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Microsoft Windows 7 – die nächste Generation oder nur Vista-Update?

Einleitung

Ende Januar 2007 erschien Microsoft Windows Vista auf dem Markt. 2010 soll bereits mit Windows 7 zu rechnen sein. Nach einer Entwicklungszeit von knapp fünf Jahren für Windows Vista nun nur drei für Windows 7 fragt man sich, ob Windows 7 neue Maßstäbe setzt. Viele Tester bezeichnen die Entwicklungszeit von Windows 7 als zu kurz. Ist Windows 7 nur ein „Addon“ von Vista oder ein spürbar neues Betriebssystem? Yoktomedia.eu testet Windows 7 seit Anfang Januar 2009 und hier der erste Erfahrungsbericht:

 

Installation

Die umständliche Installation aus XP-Zeiten gehört seit Vista der Vergangenheit an – so auch bei Windows 7. Es wurden geringe Geschwindigkeitsverbesserungen festgestellt – dies aber eher subjektiv.

 

Ersteinrichtung

Grafikkartentreiber – wozu?; alternativer Media-Player – wozu?; Druckertreiber – wozu?; die Basis-Programme wie Paint, WordPad und der Taschenrechner sind grafisch und funktionell deutlich verbessert. All das sind deutliche Pluspunkte für Windows 7. Die meisten Treiber kommen nun per Windows-Update und der Media-Player hat diesmal alle wichtigen Codecs dabei. Bei der Ersteinrichtung ist man auch als Laie schnell mit allem fertig – deutlich schneller und einfacher als bei Windows Vista.

 

Bedienbarkeit und Gestaltung

Neben der neuen, deutlich besser gestalteten Taskleiste (Gruppierungen nach Icons) wurden nun auch die Browserfenster komplett überarbeitet (neue Elementanordnung). Virtuelle Ordner erscheinen nun für noch bessere Übersicht. Die Systemsteuerung bleibt bis auf Kleinigkeiten gleich. Der Spiele-Explorer enthält nun noch mehr Infos z. B. auch über Updates zum Spiel. Insgesamt lässt sich Windows 7 spürbar besser bedienen und ist wesentlich übersichtlicher. Auch ein zentrales „Nachrichtenzentrum“ weist nun auf alle Systemnachrichten hin.

Sicherheit

Die Sicherheit mit BitLocker, Windows Defender und Windows Firewall entspricht in etwa der von Windows Vista. Es sind keine auffälligen Änderungen ersichtlich.

 

64Bit-Version und Hardware-Kompatibilität

Seit der katastrophalen Einführung von 64bit bei Windows XP im Jahr 2005, die für zahlreiche Treiber-Probleme und Abstürze bekannt wurde, ist viel passiert. Windows Vista kannte diese Probleme nicht mehr und Windows 7 64bit läuft ebenfalls wie sein 32bit-Pendant: tadellos. Die Kompatibilität mit aktueller Hardware ist sehr gut – viele Treiber befinden sich schon im System, Installationen entfallen so. Ältere Hardware läuft mit Windows Vista- oder XP-Treiber meist sofort. Für Software und Spiele gilt das gleiche – neu läuft problemlos, älteres mit dem Kompatibilitätsmodus. Lediglich 16bit funktioniert nicht mit 64bit, da es nicht simuliert wird (dies ist aber eine andere Thematik).

 

Ausblick

Windows 7 könnte schon gegen Anfang 2010 erscheinen – nur drei Jahre nach Windows Vista. Windows 7 kommt mit einigen, wesentlichen Verbesserungen im Vergleich zu Windows Vista. Zwar sind keine Top-Neuerungen wie zum Beispiel WinFS enthalten, aber Windows 7 ist eine Überlegung für Windows-Enthusiasten oder Leute, die auf ein gut bedienbares Betriebssystem setzen, wert.

 

 

 

7. März 2009 Verfasst von Blake | 2009, Software | , , , | 1 Kommentar