Mercedes CLC 220 CDI
Einleitung
Die Marke Mercedes gilt ja unter den jungen Fahrern als „Alte-Opa-Marke“. Ob dies stimmt, wollten wir testen und entschieden uns für das Sportcoupé CLC 220 CDI. Erfüllt das Fahrzeug die „Ansprüche“ der dynamischen Jugend?

Ausstattung
Wieder 5-Gang-Automatikgetriebe, wieder Diesel und Heckantrieb vereint das Fahrzeug in sich. 150PS bewegen das Fahrzeug in 9,4 Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Der Verbrauch liegt in der gefahrenen Version bei 8,9 innerorts, 5,6 ausserorts und 6,8 kombiniert und dies stimmt mit gemessenen Werten überein. Das Verdeck des Glasdaches lässt sich automatisch öffnen und es fällt viel Licht ins Auto. Die Innenausstattung fällt schlicht aus. Daneben fällt noch auf: die Mercedes typische Handbremse mit Pedal auf der linken Seite des Lenkrades und die Scheibenwischanlage ebenfalls auf der linken Seite. Vorbildlicherweise ist der Hebel für den Tempomaten diesmal über dem Blinkerhebel. Dadurch stößt man nicht dauernd beim Blinken gegen den Tempomaten wie bei den meisten anderen Fahrzeugen. Das abschließbare Handschuhfach gibt einigen Stauraum her, die Rücksitze nicht. Der 3-Türer macht die Fahrt für „Rücksitzer“ eher ungemütlich, auch die Scheiben lassen sich hinten nicht betätigen. Ansichtssache ist auch das im Vergleich zur Motorhaube fast doppelt so hohe Heck.

Der Händler und Mercedes-Service
Die Probefahrt-Anfrage wurde hier komplett durch Mercedes bearbeitet und keine lästigen Rückfragen oder Aufforderungen zum selber mit dem Händler in Kontakt treten. Ein Probefahrt-Termin war schnell ausgemacht und vor Ort wurde man auch sofort empfangen, von einem sehr freundlichen Verkäufer, der das Fahrzeug für 7 Stunden und 150 Kilometer überließ. Jeder weitere Kilometer wäre mit 1,30€ zu zahlen gewesen. Nachtanken wie gefüllt war und ab geht die Post. Sogar im Auto durfte man sich selber zurecht fummeln – keine minutenlangen Einweisungen. Mit dem Händler sind wir absolut zufrieden gewesen – 10 von 10 Punkten.
Fazit
Der preiswerte Mercedes CLC stellt ein dynamisches und sportliches Auto dar, das ich auf jeden Fall empfehle. Leute, die viel alleine unterwegs sind, sind hiermit bestens ausgestattet.
Netzwerkanalyse Teil 1
In der Elektrotechnik ist die Netzwerkanalyse von enormer Bedeutung. Um Fehler wie beispielsweise eine Überlastung der Bauteile im Schaltungsaufbau zu vermeiden, berechnet man alle Zweigströme und -spannungen im Netzwerk. Da die Schaltungen in der Realität sehr komplex sind, werden diese Berechnungen mit Hilfe von Computern durchgeführt. Wir beschränken uns hier jedoch auf simple eindimensionale Netzwerke . Betrachten wir zunächst folgendes Netzwerk bestehend aus 3 Zweigen und 2 Knoten:

Um alle Zweigströme und -spannungen zu ermitteln, müssen wir nur das Verhältnis der entsprechenden Zweigspannungen und -ströme betrachten. Hierbei hilft uns das Ohm’sche Gesetz:
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Weiterhin müssen wir die Kirschoff’schen Gesetze kennen. „Pflichtprogramm“ hierbei ist zum einen die Knotenregel, zum anderen die Maschenregel.
Knotenregel: Die Summe aller hineinfliessender Ströme ist gleich der Summe aller abfliessender Ströme.
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Maschenregel: Die Summe aller Zweigspannungen einer Masche ist gleich Null.
Wendet man die Maschenregel an, so ergeben sich folgende zwei Gleichungen:
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Durch das Überlagerungs- bzw. Superpositionsprinzip können wir anschließend die Zweigströme ermitteln:
Mit Hilfe des Ohm’schen Gesetzes können wir nun auch alle Zweigspannungen berechnen.
GTA IV – das beste GTA bisher, aber mit Schwächen
Niko Bellic aus Eastern Europe, aus dem Old Country, ist der Hauptdarsteller des nun schon etwas länger erschienenden Grand Theft Auto IV.
Technikcheck
Wir haben GTA IV auf drei PC-Systemen getestet mit drei unterschiedlichen Konfigurationen und es lief jedes Mal entgegen der Meinung vieler Spieler fehlerlos bis auf einen einzigen Absturz. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die empfohlenen Systemanforderungen erfüllt und neuste Treiber benutzt werden – sonst kann es auch nicht funktionieren.

Spielablauf und -bewertung
Die Missionen sind insgesamt (wir haben GTA IV durchgespielt) alle im Bereich des Möglichen (wie oft stand man mit Fragezeichen bei San Andreas in der Sackgasse). Selbst die finale Mission ist nach drei Versuchen gemeistert worden. Der Spielablauf und somit die Story erscheinen immer logisch und die Cutscenes wirken jedes Mal professionell wie man es kennt aus der GTA-Serie. Die Bürger der Stadt Liberty City sind nun deutlich klüger als jemals zuvor und sonst ist es wie man es kennt. Cluckin’ Bell und Burger Shot verkaufen nach wie vor ihre Kalorienbomben, man kann wieder durch viele Radiosender schalten und Fahrzeuge gibt es auch für jeden Geschmack. Nun kann man endlich – ja auch das hat GTA erreicht – dauerhaft das Handy nutzen und später sogar Klingeltöne und Themes im Internet Café herunterladen. Man hat mehrere Freundinnen, die einem auch diesmal helfen (Lebensbalken auffüllen, Fahndungslevel verlieren, 50% Rabatt bei Perseus) und auch die Freunde helfen, wo sie können (Waffenverkauf, Taxi-Service usw.). Die gesamte Welt wirkt bewohnt und dynamisch wie eine Großstadt in Liberty City’s Stil auch sein sollte. Wer dann keine Lust mehr hat auf dem heimischen PC oder Konsole alleine durch die Stadt zu düsen, ruft einfach per Handy den Mehrspieler-Modus auf, wo viele sinnvolle Modi warten. Bis hierhin alles ideal.
Aber…
Da wäre noch das ominöse Games for Windows LIVE. An sich eine schöne Erfindung. Man kann direkt Freunde finden und mit ihnen kommunizieren. Sich Nachrichten schicken und seine Mitspieler bewerten. Doch es ist vielfach vorgekommen, dass man Ziele dort freischaltet (Menschenjagd, Frustkauf, Einmannarmee, Das wird teuer! und einige mehr), die dann, wenn man das nächste freischaltet wieder deaktiv sind. Frustkauf und Menschenjagd beispielsweise sind nun wieder deaktiv, obwohl alle Most Wanted-Gangster erledigt sind und Little Jacob Waffen zum Verkauf anbietet. Als wir das Spiel durchgespielt hatten, wurde der Bonus Glückwunsch! später wieder deaktiv – obwohl wir die Story komplett hatten. Schlecht gemacht, sehr schlecht. Denn warum spielt man sich stundenlang diese Belohnungen frei, wenn sie dann später wieder verschwinden? Games for Windows LIVE bekommt 3 von 10 Punkten.

Fazit
GTA IV macht sehr viel Spaß, egal, ob man nur Bowlen will, gerne rumfährt oder eine Mission nach der nächsten macht. Der Multiplayer-Part ist auch sehr gelungen - es ist das erste GTA mit vernünftigem Multiplayermodus. Doch Games for Windows LIVE sorgt manchmal doch für Bluthochdruck, schade eigentlich. GTA IV bekommt empfehlenswert - 8,5 von 10 Punkten.
P.S.: Was danach?
Wenn man GTA IV endlich durchhat, steht der eigene Name auf der Rangliste im Rockstar Social Club. Auf dem Tisch liegen mehrere Fotos und Zettel, unter anderem ein Flugticket. Dies ist auf den Namen Niko Bellic ausgestellt – Liberty City nach San Andreas. Ob und wann GTA V kommt und wie es heißen wird, steht heute noch in den Sternen.
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